Was sonst noch so passiert.

Dieser Blog ist ein Sammelsurium: Freie Arbeiten, Zeichnungen, Fotoserien, Projekte im Rahmen meiner Studien an der Hochschule für Künste Bremen sowie der Burg Giebichenstein in Halle (Saale) oder kuriose Geschichten aus meinem Leben  :-)

Gott ist tot!

Der deutsche Philosoph Friedrich Nietzsche versucht uns in seinem Buch „Also Sprach Zarathustra“ durch den Protagonisten auf die nächste Stufe im Prozess des Menschseins zu führen. Das Werk gilt als eines der wichtigsten Bücher im deutschsprachigen Raum; gleichzeitig auch als eines der am meisten missverstandenen. Einige sehen in ihm die Rekonstruktion einer Gesellschaft, in der das menschliche Wesen zwischen fabrizierten moralischen Abstraktionen und technologischem Barbarentum eingepfercht wurde, andere den Aufstieg eines autoritären Systems, dessen Ideen der politische Faschismus des 20. Jahrhunderts vorantrieb. ​​ Ein Semester lang las uns Professor Samuel Nyholm jeden Donnerstag Vormitt

Arbeitstitel Krokohaut

Im Kurs Materialoberflächen, Texturen und Narbungen von Professor Alexander Sahoo setzte ich mich zum ersten Mal mit der haptischen Erfahrung von Gegenständen und deren Texturen auseinander. Kursziel war die Entwicklung einer eigenen Texturen-Kollektion inklusive fotografischer Dokumentation und der Präsentation der Ergebnisse. Eine Oberflächenstruktur wird neben dem Sehsinn ganz wesentlich durch den Tastsinn erlebt. Der Kurs sollte daher die Teilnehmer für haptischen und visuellen Qualitäten von Produkten sensibilisieren. Ist eine Oberfläche rau, glatt, samtig, satiniert, grobkörnig, hochglänzend, seidenglänzend oder noch anders beschaffen? Die Möglichkeiten, Texturen zu gestalten, sind dab

Der DesignProzess und ich

Ich gebe es zu: schon im zweiten Semester wurde ich zum Wiederholungstäter. Denn Marjolein De Wilde bot wieder einen Produktdesign-Kurs an, an dem ich einfach teilnehmen musste :-) Über Hausaufgaben wurden Woche für Woche selbstständig Themeninhalte erarbeitet und vor der Gruppe präsentiert. Der perfekte Weg, um nicht nur theoretische Inhalte, sondern auch viel über die eigene Wirkung, Ausdrucksform und Körpersprache zu lernen. Grundlagen des Produktdesigns, Arbeitsprozesse, Kreativitäts- und Präsentationstechniken waren u.a. Kursinhalt. Wir erstellten Moodboards über Grünen Tee, bauten Türme aus Spaghetti und Marshmallows und verschönerten die Wände mit unzähligen PostIts. ​​ Designforscher

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