Home, sweet home? Trautes Heim, Glück allein?

 

Ein Modekurs ganz ohne Nähmaschine? Bei Ursula Zillig ist das möglich!

Die Professorin für Mode-Design, Unikate & Programme und Studiendekanin der HFK untersuchte mit uns – passend zum Semesterthema – den bitteren Beigeschmack der doch ach so süßen Heimat und lehrte, wie sich dieser ganz spezielle Flavor mit dem Medium Mode ausdrücken lässt.

 

 Zuerst näherten wir uns zeichnerisch der, nennen wir es Anmutung traditioneller Holzfällerhemden. Wir skizzierten nach wechselnden Modellen, mit der rechten Hand (für einige die „vertraute“/„fremde“), mit der linken Hand (für andere die „vertraute“/„fremde“), „blind“ (d.h. ohne auf das Papier zu schauen), „blind“ mit „vertrauter“/„fremden“ Hand, Modelle in Bewegung, wir bildeten eigens mittels Beamer erzeugte Musterüberlagerungen ab, wir gaben Posen mit 5-cm-Pinseln auf 7-cm-Papier wieder, … wir zeichneten einfach ohne Ende. Und nur all zu oft auch das geliebt-gehasste Karomuster.

 

Es folgte eine Konzeptionsphase, in der wir das Thema Musterüberlagerung bzw. -abwandlung vertieften. Unsere Kreationen realisierten wir anschließend im Siebdruck.

Ich entschied mit für einen Druck silberner Pseudo-Nieten in Kreuzform auf dem Hemdrücken.

 

Zudem drapierten wir aus einem, zwei oder drei Holzfällerhemden neue Outfits an Schaufensterpuppen und fixierten das originellste Outfit mit oft nur wenigen Stichen oder Druckknöpfen. In meinem Fall entstanden eine Art Body und ein halbseitiger Overall.

 

Die Kursergebnisse schmückten lange Zeit die HFK und konnten im Rahmen des Erstsemester-Rundgangs und während der Hochschultage 2015 besichtigt werden.

 

 

 

 

 

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