Erst Hier, dann Dort

Mehr oder minder nervös schleppten Mitte Juni 2014 102 Bewerberinnen und Bewerber Trollis, Tüten und Kartons zum zweiten Teil der Aufnahmeprüfung in die HKF. Der Inhalt: potentiell brauchbare Utensilien, die möglicherweise nötig sein könnten, um eine unbekannte Aufgabe zu lösen, die es drei Stunden zu bearbeiten galt.

Im Jahr 2013 lautete die Aufgabe der praktischen Prüfung „Hier“. Ein Schelm, wer schon im Vorhinein spekulierte, in diesem Jahr müsse man sich dann wohl folgerichtig mit dem Thema „Dort“ auseinandersetzen. Doch genauso geschah es.

 

Nach einer nur kurzen Konzeptionsphase musste es auch losgehen, wollte man in der knappen Zeit ein halbwegs brauchbares Ergebnis abliefern. Ich entschied mich abermals für eine illustrative Darstellung, in der ein Junge ein Boot zu Wasser lässt. Wohin es fährt bzw. fahren soll, ist unklar. Vor ihm rauscht das Meer, die Wellen brechen.

Punkt 12 Uhr: Abgabe. Die „ErsteHilfe“ hatte ein Buffet vorbereitet, an dem wir uns stärken konnten.

Dann hieß es warten. Wir Bewerber wurden zum anschließenden Gespräch mit der Prüfungskommission in Gruppen eingeteilt. Mein Name stand als 22. weit hinten auf der Liste. Es würde ein langer Nachmittag werden. Im Professoren-Gespräch konnten nochmals max. fünf selbstgewählte Arbeiten vorgestellt werden. Ich traf auf Prof. Peter Bialobrzeski und Prof. Samuel Nyholm. Wir sprachen jedoch nur über meine Hausaufgabe, kurz über das Dort-Bild und meine berufliche Situation.

 

Gegen 18 Uhr verließ ich die HFK Richtung Horn und habe es gerade noch rechtzeitig zum Auftaktspiel der Fußball-WM in Brasilien geschafft (wir erinnern uns gern zurück ans 4:0-Budenschießen Deutschland – Potugal).

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